reflections

Über

Ich bin 49 Jahre alt, bin verheiratet , habe 3 Kinder und einen Hund. Momentan bin ich anorektisch (magersüchtig) . Hier möchte ich meine Gedanken und Ereignisse meines teilweise mittlerweile anstrengenden Alltags aufschreiben.

Alter: 50
 


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Blog

Und wieder sind Sommerferien...

Die Zeit vergeht so schnell, vor ungefähr 2 Jahren habe ich angefangen diesen Blog zu schreiben, um festzuhalten wie ich mich fühle und auch anderen Einblick in mein Seelenleben zu geben. Um zu zeigen, dass es zwar ein Kampf ist mit Anorexie zu leben aber dass es auch schöne Momente in meinem Leben gibt und dass ich trotzdem meinen großen Problemen mit dem Essen trotzdem gerne lebe auch wenn das für viele ein Widerspruch ist.Leider bin ich in letzter Zeit wieder am verdrängen. Ich stelle mir dann immer vor ganz normal zu sein. Glaube wie oft, dass niemand sehen kann dass ich dünn bin. Rede mir mein Essverhalten schön. Es achten schließlich viele Menschen auf ihre Ernährung achten und in der Werbung wird dies sogar immer propagiert. Ernähre Dich kalorienarm, low carb, mehr Bewegung, das alles trägt zur Gesundheit bei – auch bei mir, rede ich mir dann ein. Es kann also gar nicht so falsch sein, was ich mache….

Ich ziehe mich auch gerade sehr zurück, möchte alleine sein, die anderen verstehen mich sowieso nicht und ich glaube, dass ich langweilig bin und zu oft meine Ess-Störung in Vordergrund stelle. Und wenn ich versuche nicht über das Essen zu reden und normale Konversation zu machen ist es anstrengend weil ich meine Ana in Schach halten muss und weil es mir schwer fällt mich auf Gespräche zu konzentrieren. Zudem glaube ich dass es für die anderen zunehmend nervig sein muss, wenn ich es nicht schaffe mich zu ändern. Nach der Klinik haben ja auch viele zu mir den Kontakt abgebrochen, weil ich es nicht geschafft habe gesund zu werden.

Bin gerade auch wieder sehr stark am Zweifeln ob mir die Therapie hilft. Manchmal denke ich darüber nach, dass es so schön wäre einfach normal zu essen und dass es doch eigentlich egal ist wie dünn ich bin. Ich glaube manchmal dann sogar wirklich was die anderen sagen, dass ich mit mehr Kilo auf den Rippen besser aussehen würde.

Und irgendwie wünsche ich mir in solchen Momenten jemanden, der mich da unterstützt. Allerdings weiß ich nicht wie diese Unterstützung aussehen soll. Es müsste jemand sein, der meine Ängste wirklich versteht, der nicht den Eindruck macht nur auf diese Überlegung meinerseits gewartet zu haben und gleichzeitig sollte er aber auch nicht überrascht sein bezüglich meiner Überlegungen. Es müsste auch jemand sein zu dem ich so ein großes Vertrauen habe, dass er mir sein ok zu diesen Überlegungen geben könnte und ich es ihm glauben könnte, dass das so richtig und gut ist.

Und ganz tief in meiner Seele weiß ich, dass das eigentlich nur mein eigenes Ich sein kann und dass ich dazu eigentlich das Selbstbewußtsein und Vertrauen in mich brauche, was ich noch nicht habe und selbst nach fast vier Jahren Therapie nicht gefunden habe bzw. immer noch nicht weiß wie ich es bekommen soll…

Genug gejammert – momentan sind Ferien und die erste Zeit war sehr schön. Das Wetter war herrlich und ich bin mit meinem Jüngsten, der jetzt viel sicherer Fahrrad fahren gelernt hat – zum nahe gelegenen See geradelt und wir waren jeden Tag schwimmen. Meine Tochter ist auch wesentlich entspannter momentan und trifft sich viel mit Freunden und ist viel unterwegs. Der Große ist zwar nach wie vor viel in seinem Zimmer, geht aber zwischendurch in unseren Keller wo wir mittlerweile TRX-Bänder hängen haben und macht gezielten Muskelaufbau, was ich sehr gut finde.

Derzeit ist das Wetter leider schlecht und es ist ein wenig „saure Gurken-Zeit“ da alle Kinder sehr erkältet sind. Am schlimmsten hat es meine Tochter erwischt, die durch den Infekt dadurch auch Probleme mit ihren Zuckerwerten hat. Der Jüngste hat es schon fast überstanden, der Große ist erst seit gestern krank aber er ist meistens sehr schnell wieder fit. Ich hatte meine üblichen 2 Tage Fieber und Gliederschmerzen, jetzt bin ich wieder relativ fit und mein Mann ist so zwischen sich gut und schlecht fühlen.

Trotz der Zwangspause vom Sport und das Zuhause die Füße still halten, ging es mir gar nicht so schlecht. Ich habe viel Hörbuch gehört und gestrickt, gemalt und gelesen. Das Zimmer vom Jüngsten noch umgestellt und die Spielsachen mit denen er nicht mehr spielt in Kisten gepackt und zum auf den Dachboden stellen (das darf mein Mann dann machen – ich kann nicht auf Leitern irgendwo rauf, da bekomme ich Panik) ins obere Stockwerk gebracht.

Zwischendurch musste ich mich wieder um die Angelegenheiten meines Vaters kümmern und bekam zeitweise unangenehme Anrufe und Besuche – einmal vom Krankenhaus, wo er jeden Tag nach meiner Mutter fragt und jetzt auch aggressiv und böse wird, wenn sie ihn wieder weg schicken und der Ex-Schwager meines Vaters stand vor unserer Tür, bei dem mein Vater auch klingelt und nach meiner Mutter fragt, obwohl die Schwester meines Vaters schon über 40 Jahre von diesem Mann geschieden ist und dieser nichts mehr mit unserer Familie zu tun hat. Inzwischen habe ich erfahren, dass es wohl ein Gutachten von der Neurologin gibt, dass mein Vater dement ist und ich habe eine Bekannte von uns, die Anwältin ist und auch Betreuungen für solche Fälle annimmt, nun damit beauftragt die Angelegenheiten meines Vaters zu regeln. Ich schaffe es nicht diesen Mann, der zwar mein Vater ist, aber nie für mich da war und mich regelrecht im Stich gelassen hat, jetzt zu betreuen und für ihn da zu sein. Zum Glück verstehen das die meisten Menschen in meinem Umfeld und haben mich dabei unterstützt, so dass sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen hält.

Momentan versuche ich von Tag zu Tag zu leben, nicht zu viel zu grübeln und mich an Kleinigkeiten zu erfreuen und wenn es nur ist, dass ich mich über den Moment freue, wenn ich im Wintergarten sitze und den Ausblick in den Garten genieße.

Irgendwie geht es ja immer weiter und noch habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich eines Tages mal wieder positiver in die Zukunft blicke, die ich hoffentlich noch habe...

11.8.17 22:05, kommentieren

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Unseren Sommerurlaub 2017

verbrachten wir dieses Jahr in der Türkei.

Wir hatten ein 5 Sterne Hotel in direkter Strandlage mit großer Poolanlage und umfangreichem Animationsprogramm gebucht. Die Verpflegung war inclusive in Form von Buffet was für mich immer am einfachsten ist. Da die Familienzimmer recht teuer waren, habe ich ein Doppelzimmer mit Beistellbett für unseren Jüngsten gebucht in der berechtigten Hoffnung auf ein Upgrade, was sich auch als möglich herausstellte.

Am Samstagmorgen holte uns ein Taxi zum Flughafen ab, die Großen und der Hund blieben wieder Zuhause und so konnten wir recht unbeschwert mit dem guten Gefühl, dass das Haus sicher und der Hund wohl versorgt sein wird in unseren Urlaub starten.

Der Flug dauerte ca. 3 Stunden, das Flugunternehmen war ein wenig „Holzklasse“ mit relativ harten unbequemen Sitzen (was mir doch etwas zu schaffen machte) und ohne kostenlose Verpflegung (was mich nicht störte – für unseren Jüngsten hatten wir eine Kleinigkeit mitgenommen).

Als wir am Flughafen in Izmir ankamen, wurde es noch etwas chaotisch, da wir den Transferbus zum Hotel lange suchen mussten und uns jeder einen anderen Abfahrtpunkt nannte. Schließlich hatten wir es dann doch geschafft und zum Glück gab es auch noch ein Fläschchen mit Wasser, da mir etwas schwindlig war, denn ich hatte seit morgens weder gegessen noch getrunken. Im Bus bin ich auf der ca. 1 stündigen Fahrt dann auch noch eingeschlafen und erst kurz bevor wir da waren wieder aufgewacht.

Dann waren wir endlich im Hotel. Die Lobby sah schon mal beeindruckend aus und wir wurden sehr freundlich empfangen. Und wie schon richtig vermutet war das Hotel nicht ausgebucht und uns wurde sofort ein Familienzimmer angeboten. Zunächst bekamen wir das Zimmer zu sehen, was wir gebucht hatten, was einen Blick in den Park hatte und relativ klein war und anschließend das Familienzimmer. Dieses war in zwei Zimmer aufgeteilt, wovon jedes ein eigenes Bad hatte und zur großen Freude unseres Sohnes auch jedes über einen eigenen Fernseher verfügte. Der Blick war von zwei dazugehörigen Balkonen direkt auf die riesige Poolanlage und das sich direkt dahinter befindliche Meer. Das war ein wunderschöner Ausblick und so zögerten wir keine Sekunde und nahmen für einen geringen Aufpreis das Familienzimmer.

Darüber war ich dann recht glücklich und war deshalb sogar noch guter Dinge als mein Mann zunächst nach einer Essensmöglichkeit Ausschau hielt, da ihn der Hunger plagte. In der kleinen Snackbar wurden wir dann fündig und so war mein Mann etwas ruhiger und wir überbrückten die Zeit bis zum Abendessen mit einer ausgiebigen Besichtigung der Hotelanlage. Diese war liebevoll angelegt mit schönem Park, einem Pool der um das ganze Hotel reichte und einem kleinen Froschteich, der mit wunderschönen Seerosen und unzähligen Fröschen liebevoll angelegt war. In der Lobby gab es noch eine riesige Bibliothek und eine Bar. Von dort aus gelangte man zu einer riesigen Terrasse und darunter war das Restaurant mit Buffet. Neben dem Froschteich war eine kleinere Snackbar und weitere Restaurants, die allerdings das Essen a la cart anboten und bei denen im voraus reserviert werden musste, was für mich nicht so wirklich machbar ist.

Am Pool entlang gelangte man noch in ein kleines Restaurant, dass für das Mittagessen Buffet anbot und hinter dem Pool waren die Sportangebote wie Bogenschießen, TRX und X-Work. Am Pool direkt gab es noch Body-Balance und Waterspinning. Der Strand war auch wunderschön und verfügte über Liegen und Sonnenschirme und das Meer war sehr klar.

Leider war es am ersten Abend recht frisch und so wurde nichts aus unseren Plänen noch kurz ins Meer zu springen. Statt dessen sind wir dann recht früh ins Restaurant. Das wurde für mich wieder etwas komplizierter da ich sehr lange brauchte um mir etwas auszusuchen und mein Mann war nicht gerade entzückt als ich mit Salat, einer Hand voll Reis und etwas Gemüse vom Buffet wieder zurückkam. Immerhin habe ich anschließend noch etwas Nachtisch gefunden, da gab es nämlich Schokoladenpudding in kleinen Gläschen und dazu konnte mein Mann mich noch überreden. Trotzdem war die Stimmung kurzzeitig dadurch wieder getrübt, was allerdings ja schon vorher klar war.

Am Abend spielte dann noch eine Band Live-Musik und so gegen Mitternacht sind wir schlafen gegangen.

Die Nacht war allerdings sehr unruhig. Wir hatten ein Boxspringbett mit einer großen Matratze. Davon abgesehen, dass der Federkern mir viel zu hart war und ich das Gefühl hatte aufgespießt zu werden, merkte man jede Regung des anderen und so versuchte jeder von uns so ruhig wie möglich zu liegen um den anderen nicht zu stören. Als wir schließlich gegen Morgen endlich erschöpft eingeschlafen waren, tönte plötzlich der Gesang des Muezzins über die Stadt und wir saßen wieder senkrecht im Bett. Um 7.30 Uhr schien mir dann die Sonne ins Gesicht und ich beschloss deshalb vor dem Frühstück den Pool auszuprobieren. Ich stupste meinen Mann und fragte ihn, ob er mit schwimmen gehen will und er murmelte schlaftrunken etwas von „bist du jetzt völlig wahnsinnig ich möchte noch schlafen“. Also bin ich alleine losgezogen und fand es total klasse. Der Pool war so riesig, dass ich eine halbe Stunde brauchte um einmal hindurch zu schwimmen. Er führte am Froschteich entlang, an Appartements vorbei und auch an der Terrasse des Restaurants wo schon einige Gäste frühstückten. Ich schwamm ausgiebig und nach einer Stunde bin ich wieder ins Hotelzimmer zurück gegangen, habe mich geduscht und mich auf den Balkon gesetzt und den tollen Ausblick genossen.

Meine Stimmung wurde allerdings wieder etwas getrübt, als mein Mann nach 10 Uhr aufstand und etwas sauer war, weil er feststellte, dass es nur noch das Langschläferfrühstück gab, da das reguläre Frühstück nur bis 10 Uhr zu bekommen war. Also mussten wir in die Snackbar und dort gab es nicht mehr sehr viel Auswahl. Leider zog sich die etwas negative Stimmung durch den Tag, da es Sonntag war, gab es kein Sportprogramm, was mich störte und mein Mann war müde und wollte nur seine Ruhe und hatte Probleme mit meinem Essverhalten, was er ja im Urlaub mehr mitbekommt als Zuhause. Einzig unser Jüngster hatte uneingeschränkten Spaß im Pool und fand schnell andere Kinder mit denen er vergnügt spielte und um die Wette schwamm.

Am Abend auf der Terrasse war die Stimmung bei uns Alten auch wieder besser und dann folgte die nächste Nacht mit wenig Schlaf, denn an das Bett haben wir uns die ganzen 14 Nächte nicht gewöhnen können, was zur Folge hatte, dass einer von uns immer mal nachts zur Hotelbar oder an den Strand wanderte oder auf dem Balkon saß, um sich nicht stundenlang im Bett zu quälen.

Nach zwei Tagen hatten wir uns eingelebt und hatten so unsere kleinen Rituale, ich bin immer morgens nach dem Aufwachen in den Pool gehüpft und bin meine Stunde geschwommen, wobei mein Mann dann doch ein paar Mal mitkam.Mein Mann ist nachmittags um 15 Uhr immer zum Bogenschießen gegangen, wobei ich nur ein Mal mit kam, da es nur einen Bogen für alle gab und dieser so schwer war, dass ich ihn nur mit Anstrengung richtig halten konnte. Zudem hatte er kein Visier und so waren meine Treffer nicht von Erfolg gekrönt, was mir so keinen Spaß machte. Dafür bin ich dann Nachmittag entweder zum TRX und zum X-Work was immer im Wechsel angeboten wurde, was meinem Mann nicht gefiel, da er sich gleich beim ersten Mal beim TRX ungeschickt bewegt hatte und sich eine Zerrung am Arm einhandelte. Zudem machte sein Kreislauf nicht so wirklich mit und er musste zwischendurch Pause machen. Ich erwähne hier mit leisem Stolz, dass ich so fit bin, dass ich immer durchgehalten habe und der Fitnesstrainer mich oft gelobt hat.

Das abendliche Animationsprogramm hatte auch einiges im Programm von der White Night bis zum Türkischen Abend und jeden zweiten Abend eine kleine Live-Band die mal mehr und mal weniger gut ihre musikalische Darbietung zum besten gab.

Wir lernten auch tatsächlich ein paar Leute kennen – 1 Familie mit einem gleichaltrigen Jungen wie unser Jüngster, einen weiteren Jungen mit seiner Mutter und ein Paar in unserem Alter. Mit diesen saßen wir abwechselnd am Abend bei den Darbietungen zusammen und hielten Small-Talk.

Die beiden Mütter, die beide übergewichtig waren, versicherten mir, dass sie schon wüssten, dass sie abnehmen müssten aber leider hätten sie keine Zeit für Sport und sie würden eigentlich nicht so viel essen. Interessanterweise kommt dieses Thema immer auf, wenn ich andere Frauen kennenlerne und mittlerweile höre ich mir das an und sage nicht viel dazu. Solange sie meine Figur nicht mit ins Spiel bringen – was einige tun nach dem Motto – ich wäre auch gerne so dünn wie Du – belastet mich das nicht und bald schon geht es dann glücklicherweise um andere Themen.

Einzig der Frau des Paars in meinem Alter war klar, dass ich anorektisch bin. Sie war Arzthelferin und Menschen die im medizinischen Bereich tätig sind, haben wohl einen anderen Blick und können das erkennen. Trotzdem war auch diese Bekanntschaft unkompliziert und herzlich.

Dieses Mal war ich recht froh andere Kontakte zu haben als nur meinen Mann und mein Kind, denn psychisch war ich sehr instabil und saß die ein oder andere Nacht alleine am Strand und überlegte was ich mit meinem Leben noch anfangen soll und war heftig am grübeln und teilweise ziemlich verzweifelt. Mit meinem Mann kann ich leider darüber nicht reden, der ist derzeit so gestresst, dass es jedes Mal zum Streit kommt, wenn es um Probleme geht und natürlich ums Essen. Deshalb lasse ich ihn derzeit und auch in diesem Urlaub damit in Ruhe und versuche irgendwie klarzukommen.

Wahrscheinlich würde er und viele andere Menschen auch nicht verstehen, dass ich mir z.B. nichts mehr gewünscht hätte doch mal die vielen Sachen des umfangreichen Buffetts zu probieren und es im ganzen Urlaub nicht geschafft habe und nur die von Ana freigegebenen Nahrungsmittel zu essen. Und dass es auch schwierig wurde, wenn beim Essen etwas anders lief als geplant. Als Beispiel – jeden Morgen aß ich ein Rührei und anschließend ein selbst zusammengestelltes Müsli das aus 2 Esslöffeln Haferflocken, 1 Esslöffel Rosinen, 5 Trockenpflaumen, 2 Esslöffel Joghurt und je nach Auswahl (das durfte variieren) Obst entweder frisch oder aus der Dose je nach dem was angeboten wurde. Zusätzlich zum Rührei gab es noch ein Stück Grapefruit. Es war schon sehr schwierig für mich, wenn z.B. jemand vor mir an den Rosinen stand und ich warten musste, da ich den Joghurt nach den Rosinen in mein Schälchen geben musste. Also dauerte es manchmal recht lange, da ich die Reihenfolge nicht spontan ändern konnte. Danach war ich immer ziemlich fertig. Auch wenn es beim Mittagessen, was bei mir aus Gurken,Tomaten, Schafskäse, Oliven und Naturjoghurt bestand, es nicht die gewohnten Schälchen gab, konnte ich nur mit Mühe das Essen auf einem Teller zu mir nehmen. Und jede Nacht sagte ich mir, dass ich am nächsten Tag bestimmt mehr Kraft hätte um mal etwas anders zu essen, was ich dann doch nicht schaffte.

Trotzdem war der Urlaub schön und irgendwie tat es trotzdem gut mal etwas anderes zu sehen und zu erleben obwohl meine Ana präsenter war als im letzten Urlaub. Vielleicht war ich auch so enttäuscht von mir, da ich hoffte dass ich schon stabiler sei, was leider nicht so war.

21.7.17 22:01, kommentieren



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